Demo für Freiräume und (Sub)kultur in Bonn

Hier ein paar Eindrücke von der Demo für Freiräume und (Sub)kultur, gestern am 15.02. Das ganze fand nicht im luftleeren Raum statt. Bonn möchte ja immer gern Großstadt sein, aber wenn es um umkommerzielle Projekte und Veranstaltungen geht, lässt man allzu oft die kleinstädtische Spießigkeit raushängen. Mit anderen Worten: Jede Aktion, um auf den Mangel an Entfaltungsmöglichkeiten für kreative Menschen aufmerksam zu machen, ist höchst erwünscht. Um aber ganz konkret etwas zu erreichen (“Alter Schlachthof”?!), müssen die verschiedenen Gruppen sich zusammen raufen und gemeinsam etwas wollen. Davon war auf der Demo leider noch nicht so viel zu spüren. Aber ich bin optimistisch, dass die Fäden noch zusammen laufen werden. Demo für Freiräume und (Sub)kultur in Bonn weiterlesen

Scheunen und eher zweckmäßige Architektur auf dem Land

Über die Osterfeiertage 2013 legte ich mein Augenmerk fotografisch auf Scheunen und eher zweckmäßige Architektur auf dem Land. Jeder kennt sie, niemand interessiert sich dafür (außer deren Besitzer). Trotzdem machen Sie einen großen Teil des Dorfbildes aus. Und irgendwie ist es erstaunlich in wie vielen verschiedenen Farben und Formen, Altersklassen und Zuständen es sie gibt. Später kommen auch ein paar Wohnhäuser. Ist keine Gehässigkeit, fand ich nur irgendwie passend. Viel Spaß beim Anschauen.

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Die Welt ist ungerecht, Teil 2

Die Welt ist ungerecht – und wir wissen genau warum. Was es bedeutet sich seiner eigenen Privilegien bewusst zu werden

9.11.2012

Mein letzter Artikel an dieser Stelle war ein Plädoyer für die politische Positionierung von Hilfsorganisationen. Wer sich nur ein wenig mit der Arbeit der Welthungerhilfe, Brot für die Welt oder der Kindernothilfe auseinander setzt, wird schnell merken, dass ihre Bemühungen vergebens sind. Es ist kurzsichtig und gefährlich immer nur Symptome zu behandeln, wenn die Ursachen für viele Missstände ganz woanders liegen. Die Welt ist ungerecht, Teil 2 weiterlesen

Die Welt ist ungerecht, Teil 1

Die Welt ist ungerecht – na und?  Warum wir denen nicht trauen, die für eine gerechtere Welt arbeiten

18.6.2012

Einer Hilfsorganisation in den Mund gelegt: Überklebtes Statement auf einem Misereor Plakat. Foto freundlicherweise zur Verfügung gestellt von whitecharity.de
Einer Hilfsorganisation in den Mund gelegt: Überklebtes Statement auf einem Misereor Plakat. Foto freundlicherweise zur Verfügung gestellt von whitecharity.de

Die Werbung von Hilfsorganisationen wie Brot für die Welt, der Kindernothilfe, Misereor oder der Welthungerhilfe ist omnipräsent. Sie begegnet uns in Form von großformatigen Plakaten, als Anzeigen in Zeitschriften. In der Fußgängerzone bekommen wir ihre Prospekte direkt in die Hand gedrückt. Auf einfallsreiche, plakative und manchmal auch diskriminierende Art und Weise will sie unsere Aufmerksamkeit auf das Elend dieser Welt richten. Auf Menschen in Entwicklungsländern, die nichts zu Essen haben, auf Familien, die durch Krieg und Ausbeutung vertrieben werden oder auf Kinder, die keine Chance auf Schulbildung bekommen. Wir jedoch könnten daran etwas ändern, wenn wir nur monatlich eine kleine Spende überweisen, ein Patenkind adoptieren oder uns ehrenamtlich engagieren würden. Die Welt ist ungerecht, Teil 1 weiterlesen